Modellrechnung: Einfamilienhaus mit 24.000 kWh Gasverbrauch pro Jahr
Betrachtet wird ein Haushalt, der bisher 24.000 kWh Gas pro Jahr verbraucht. Gegenübergestellt werden die kumulierten Kosten über 10 Jahre – einmal mit einer neuen Gasheizung (Investition: 14.000 €), einmal mit einer geförderten Wärmepumpe (Investition nach 30 % Förderung: 21.000 €, Mehrinvestition gegenüber Gas: 7.000 €).
Bei einem linear steigenden Gaspreis (von 9,0 ct/kWh im Jahr 2026 auf 19,5 ct/kWh im Jahr 2035) und einem stabilen Strompreis von 30 ct/kWh ergibt sich folgendes Bild:
| |
Ohne PV-Nutzung |
Mit PV (30 % Eigenverbrauch) |
| Break-even (WP günstiger als Gas) |
ab Jahr 5 |
bereits ab Jahr 4 |
| Vorteil nach 10 Jahren |
ca. 12.900 € |
ca. 18.760 € |
Was bedeutet das für Sie?
Bereits der Mehraufwand von 7.000 € gegenüber einer neuen Gasheizung ist nach rund fünf Jahren amortisiert – und das bei einem Strompreis, der nicht sinkt. Wer zusätzlich eine Photovoltaikanlage nutzt und damit rund 30 % des Wärmepumpenstroms selbst erzeugt, erreicht den Break-even sogar ein Jahr früher.
Praxisbeispiel: Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
Ein weiteres Rechenbeispiel für einen 3-Personen-Haushalt in einem 150 m² großen Bestandsgebäude (bisheriger Erdgasverbrauch: 20.000 kWh/Jahr) zeigt:
- Neue Gasbrennwertheizung: Investitionskosten 16.000 €, Heizkosten im ersten Jahr ca. 2.310 €
- Neue Wärmepumpe: Bruttoinvestition 36.500 €, nach 55 % Förderung (max. 15.000 €) effektiver Eigenanteil: 20.000 €, Heizkosten im ersten Jahr ca. 1.700 €
Ergebnis über 20 Jahre: Die Wärmepumpe spart rund 15.100 € gegenüber der Gasheizung – trotz höherer Anschaffungskosten.
Unser Fazit: Die Kombination aus Photovoltaikanlage und Wärmepumpe ist wirtschaftlich nicht nur sinnvoll – sie ist bei steigenden Gaspreisen die klar überlegene Langfriststrategie. Gerne rechnen wir gemeinsam mit Ihnen durch, wie sich die Zahlen für Ihr konkretes Gebäude darstellen.
Jetzt kostenlose Beratung vereinbaren